Die Vermögensschutzstrategie

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr und man will es wohl auch gar nicht mehr hören.
Die Euro- und Finanzkrise der letzten Jahre generierte Staatsschulden und Verbindlichkeiten gegenüber der EZB in unvorstellbaren Dimensionen.
Um den Euro-Crash (und weitere Zusammenbrüche) zu verhindern, bedient sich der Staat einer altbewährten Methode, die z.B. unsere südeuropäischen „Partnerländer“ wie auch die Vereinigten Staaten in der Vergangenheit regelmäßig praktizierten:
Der guten alten finanziellen Repression, also lt. Definition „staatliche Maßnahmen, welche Mittel vom Privaten zum Staat umleiten sollen“.

Hierzu schreibt z.B. Wikipedia:

Ein extremes Beispiel (für die finanzielle Repression) bietet gegenwärtig (Januar 2015) der Euroraum, wo die EZB den Leitzins derartig niedrig hält (gegenwärtig und versprochenermaßen auch in voraussehbarer Zukunft), bei 0,05 % oder weniger, dass dieser Betrag deutlich kleiner ist als die derzeitige Inflationsrate, die schon seit längerem unter 1 % liegt. Dies gilt als nicht mehr gesund. Mit der negativen Differenz zwischen Sparzins und wahrer Inflation finanzieren also derzeit die Sparer durch die schleichende Entwertung ihrer Guthaben indirekt die Geldpolitik der EZB.

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Und dabei ist die Wahrheit noch viel dramatischer!
Mit Einführung des Euros wurde die Berechnungsmethode der offiziellen Inflationsrate durch die sog. hedonische Preisbereinigung sowie einer Umstellung des Warenkorbes bei uns radikal umgestellt (s. dazu die PRI-Unternehmensleitsätze).
Würde man die Inflationsrate heute so berechnen wie noch zu DM-Zeiten, wäre diese mind. 3 – 4 % höher als zur Zeit ausgewiesen.

Wie aber kann man sich nun gegen diese staatlich gewollte Enteignung bestmöglich schützen?
Der Ansatz hier nachhaltig eine Nachsteuerrendite zu erzielen, die die Inflationsrate schlägt oder auch nur ausgleicht, wird nur möglich sein, wenn größere Anlagerisiken eingegangen werden. Je länger dieses waghalsige Spiel betrieben wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es schief läuft.